Anmeldung bis spätestens 29. Februar 2012 !
Pilgerreise der Pfarreiengemeinschaft
St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig Geist Neuhaus
vom 10. – 14. April 2012
nach Venetien:
Padua, Venedig, Verona, Monte Berico -
Hl. Antonius, Hl. Apostel Markus, Hl. Apostel Lukas, Hl. Leopold Mandic
Geistliche Begleitung: Dekan Pfarrer Markus Schmid
Organisation: Manfred und Ingrid Riebl
Reiseveranstalter: Reiseunternehmen Wolf, Eslarn
Programm
1. Tag: Anreise nach Padua
(Osterdienstag, 10. April 2012)
4:30 Uhr Abfahrt von Windischeschenbach und Neuhaus nach Padua
ca. 16:00 Uhr Ankunft in Padua-Camposampiero:
Padua-Camposampiero und Arcella: Die Pilgerschaft zu den `antonianischen Orten´ beinhaltet nicht nur den Besuch des Grabes des Hl. Antonius und der ihm gewidmeten Basilika, sondern auch weiterer `antonianischer´ Wallfahrtskirchen: Camposampiero, wo der Heilige die letzten Tage verbrachte, und die Arcella, wo er sein Leben beendete.
Camposampiero (Bild) ist ein wichtiges Zentrum der Provinz von Padua. Zu Zeiten des Hl. Antonius war es eine Vorstadt mit einem Schloß, das im Besitz des Grafen Tiso VI. war, welcher durch die Predigt des Heiligen bekehrt wurde. Der Graf überredete Antonius im Mai 1231 nach Camposampiero zu ziehen, damit er sich ausruhen und körperlich und geistig erholen könne. Außerhalb der Schloßmauern gab es eine `Einsiedelei´, wo einige Franziskaner-Minoriten lebten, denen sich Antonius ursprünglich anschloß, später ließ er sich aber auf der Suche nach mehr Ruhe eine kleine Hütte auf einem Nußbaum bauen. Der heutige Wallfahrtsort beherbergt, eingebettet und in ein Kapellchen verwandelt, die Zelle der Vision („Während der heilige Antonius einmal allein in einem Zimmer betete, erschien in seinen Armen ein wunderschönes und fröhliches Kind – der Herr Jesus“ – Buch der Wunder).
Wallfahrtskirche der Arcella
(Santuario dell’Arcella): Hierhin wurde der sterbende hl. Antonius am Abend des 13. Juni 1231 gebracht, als er auf dem Weg von Camposampiero nach Padua immer schwächer wurde. Die Zelle, in der der heilige Antonius starb, wird im Innern der großen Kirche bewahrt. In der ungeschmückten Zelle gibt es nur eine Statue des sterbenden heiligen Antonius, gehauen 1808 von R. Rinaldi.
Hotelbezug für 3 Nächte im `Casa del pellegrino´ in Padua (Doppelzimmer mit NZ, bzw. 4- u. 5-Bett-Zimmer mit Naßzelle). Das Hotel liegt im historischen Stadtzentrum Paduas, wenige Schritte entfernt von der Basilika des Hl. Antonius, dem Prato della Vale und der Kapelle degli Scrovegni.
2. Tag: Padua – Hl. Antonius
(Mittwoch, 11. April 2012)
Führung in Padua ( 2 – 3 Stunden):
Die Stadt Padua ist eine der ältesten Städte Italiens. Die Hauptstadt der norditalienischen Provinz Padua liegt am Fluß Bacchiglione am äußersten Rand der Poebene. Padua war über Jahrhunderte und ist auch heute noch geprägt von den zwei mächtigsten Institutionen der Stadt: der 1222 gegründeten, traditionsreichen Universität und von der fast ebenso alten Basilika des hl. Antonius.
Das wohl bekannteste Bauwerk Paduas ist die mächtige `Basilika des hl. Antonius´ (Bild) mit dem Grabmal des Heiligen Antonius von Padua. Stilistisch lehnt es sich an das Vorbild von San Marco in Venedig an.
Die Basilika der Hl. Giustina (röm. Märtyrin) beherbergt das Grab des Apostels Lukas (Bild), sowie des ersten Bischofs von Padua (San Prosdocimo), welcher auch Patron der Stadt ist.
Spaziergang zum `Prato della Valle´ (Bild), dem drittgrößten Innenstadtplatz Europas. Dieser schönste und größte Platz der Stadt wurde 1775 nach der Trockenlegung einer Sumpfgegend angelegt. Das Zentrum des Platzes ist von einem ringförmigen Kanal umgeben, der von 78 Statuen berühmter Bürger Paduas geschmückt ist.
In der Nähe des Prato della Valle ist die Wallfahrtskapelle des Hl. Padre Leopoldo Mandić (1866-1942): 1909 kam er nach Padua. Zu ihm kamen Menschen aus allen sozialen Schichten, gute Seelen und solche mit schwerer Schuld. Er fand für alle die richtigen Worte, war mild und verständnisvoll, wenn nötig sagte er auch klare Worte. Er ist ein Heiliger, der besonders in den südosteuropäischen Ländern hoch geehrt wird, bei Katholiken ebenso wie bei orthodoxen Christen, und sogar bei vielen Moslems; bei Menschen guten Willens, die seine Botschaft verstanden haben. Dabei war er bloß ein kleiner, kaum 1,45 m großer Priester mit einem Sprachfehler, nur von einer visionären, aber anscheinend erfolglosen Berufung geprägt: P. Leopold Mandic, Kapuziner, ein einfacher, stiller Beichtpriester.
Nachmittags freie Zeit
gegen Abend Hl. Messe in der Antoniusbasilika
Was man von Padua sehen sollte:
- den Justizpalast (“Palazzo della Ragione”) – (Bild)
- die beiden Plätze vor und hinter dem Justizpalast (“Piazza della Frutta” und “Piazza delle Erbe”), auf denen morgens immer Markt stattfindet
- den “Piazza dei Signori”, ganz in der Nähe, mit dem historischen Uhrturm und der Loggia, auch hier gibt es morgens Markt
- die Basilika des Hl. Antonius, die in der ganzen Welt bekannte Wallfahrtskirche
- den Dom von Padua mit dem danebenliegenden Baptisterium, das mit herrlichen Fresken von Giusto de’ Menabuoi ausgemalt ist
- den “Prato della Valle”, einen der größten und schönsten Plätze Europas
- die Chiesa degli Eremitani, mit Fresken von Mantegna, leider teilweise zerstört im letzten Krieg
- die Arena-Kapelle (“Capella degli Scrovegni”), ganz ausgemalt mit Fresken von Giotto. Zu besichtigen nur nach Voranmeldung, in kleinen Gruppen und mit Zeitbegrenzung. Aber absolut sehenswert!
- den Universitätspalast, den man auch besichtigen kann (und sollte!). Besonders interessant: der alte anatomische Hörsaal
- das traditionsreiche Caffè Pedrocchi im Zentrum der Altstadt
- den “Orto botanico” (in der Nähe der Basilika), den schönen botanischen Garten der Universität mit der “Goethe-Palme”
3. Tag – Verona und Monte Berico (Marienwallfahrtsort) –
(Donnerstag, 12. April 2012)
Führung in Verona ( 2 Stunden):
Verona ist eine der schönsten Städte Italiens. Es bezaubert durch seinen romantischen Charme, verführt durch seine Geschichten um Romeo und Julia und zeigt gern seine Vornehmheit und lange Tradition. In der Arena von Verona, einst römisches Amphitheater, werden jährlich in den Sommermonaten die berühmtesten Opern unter freiem Himmel aufgeführt.
freie Zeit - Mittagspause, etc.
Nachmittags Fahrt zum vielbesuchten, in schwerer Pestzeit entstandenen Marien-Wallfahrtsort Venetiens. Erklimmen des Stufenwegs (wahlweise auch mit dem Bus) auf den Monte Berico:
Hoch über Vicenza thront auf einem Hügel die schöne Kuppelbasilika Basilica di Monte Berico aus dem 17. Jh. Ein schöner, mit Kapellen gesäumter Bogengang führt zur Basilika hinauf.
Der Ort bietet ein überwältigendes Panorama auf Vicenza, die Alpen und auf die Burgen von Romeo und Julia.
17.00 Uhr Hl. Messe
4. Tag: Venedig – Hl. Apostel Markus
(Freitag, 13. April 2012)
Führung in Venedig ( 3 Stunden):
Venedig, die wohl reizvollste Großstadt Italiens, Hauptstadt der Region Venetien, ist auf rund 120 Inseln erbaut, die durch etwa 400 Brücken miteinander verbunden sind, welche über 160 Kanäle führen. Rund 1,5 Millionen Besucher befahren jährlich den Canale Grande, die Hauptverkehrsstraße von Venedig, die von der berühmten
Rialtobrücke (Bild) überspannt wird und besuchen den Markusplatz mit seinen zahllosen Tauben. Hier im Herzen Venedigs befinden sich die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es bleibt Zeit, das romantische Venezia zu genießen, in die stillen Gassen und versteckten Plätze einzutauchen.
Natürlich ist der berühmte Venezianische Karneval allgegenwärtig. Überall bieten Geschäfte und Straßenhändler die geheimnisvollen, zauberhaften Masken in einer unglaublichen Vielfalt von Formen und Farben an.
Der Markusdom (Bild) – italienisch Basilica di San Marco, früher die Palastkapelle des Dogen, später Staatskirche Venedigs, wurde erbaut als würdige Ruhestätte für die Gebeine des Evangelisten Markus, des Stadtheiligen Venedigs. Der gesamte Innenraum von San Marco bildet einen Höhepunkt der Mosaikkunst des Abendlandes. Die Mosaiken auf Goldgrund trugen dem Dom den Namen „Goldene Basilika“ ein.
Dogenpalast (Bild): Die `Scala Gigante´ ist sehr beeindruckend. Die beiden Gebäudeteile des Dogenpalastes werden durch eine weltberühmte Brücke verbunden – die `Ponte dei Sospiri´, die Seufzerbrücke. Interessant ist der Besuch der `Bleikammern´: Giacomo Casanova verbrachte 1755 ein Jahr in einer Kerkerzelle direkt unter dem Bleidach des Dogenpalastes.
Il Ghetto ist das ursprüngliche Judenviertel, es beginnt am Canale di Cannaregio, mit alten Synagogen und einem Museum. Das jüdische Ghetto von Venedig war das erste Ghetto Europas und wurde am 29. März 1516 durch die Repubblica Serenissima eingerichtet.
- nachmittags freie Zeit -
Empfehlung: Schiffahrt durch den Canale Grande zum Markusplatz
19:00 Uhr Heimfahrt nach Windischeschenbach und Neuhaus
Ankunft am 14. April 2012 um ca. 5:30 Uhr in Windischeschenbach und Neuhaus
Änderungen - insbesondere im Programmablauf – sind vorbehalten
Kosten:
399,- € ab 26 Personen (Doppelzimmer mit Nasszelle)
379,- € ab 30 Personen (Doppelzimmer mit Nasszelle)
359,- € ab 35 Personen (Doppelzimmer mit Nasszelle)
339,- € ab 40 Personen (Doppelzimmer mit Nasszelle)
75,- € Einzelzimmerzuschlag
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten:
- Fahrt mit Busunternehmen Wolf, Eslarn, im Reisebus mit 49 Nimbus-Schlafsesseln, Klimaanlage, WC, Bordküche, Kühlschrank, DVD und CD-Player
- Einfahrtsgebühren in Venedig (260,- €) und Verona (30,- €)
- Parkgebühren für Padua, Venedig und Verona
- Sicherungsschein
- Übernachtung und Verpflegung des Busfahrers
- 3 Übernachtungen im Hotel `Casa del Pellegrino´ in Padua in Doppelzimmern mit Naßzelle)
- Lage: Das Hotel liegt im historischen Stadtzentrum Paduas, wenige Schritte entfernt von der Basilika des Hl. Antonius, dem Prato della Vale und der Kapelle degli Scrovegni. Das Hotel verfügt über Restaurant, Bar, Konferenzräume und Internetzugang. Die Zimmer verfügen über Bad, bzw. Dusche, WC, Telefon, TV, Klimaanlage
- Halbpension
- Führung 2 – 3 Stunden in Padua
- Führung 2 Stunden in Verona
- Führung 3 Stunden in Venedig
- Audiogeräte für Führung Venedig
- Reservierungsgebühr Markusdom
- Venedig Hinfahrt: mit dem Linienschiff vom Tronchetto bis Markusplatz
- Spende Meßfeiern Padua und Monte Berico
- Pilgerbuch
- Pilgerzeichen
- Trinkgeld für Busfahrer
- Trinkgelder für Hotel
- Wurstbrot zum Frühstück – falls Kuchen gespendet werden, dann auch Kuchen zum Frühstück
- Mittagessen am Anreisetag: 1 Paar Wiener mit Brot und Zoigl oder Limo
Nicht im Reisepreis enthalten (da Jede/r selbst entscheiden kann – Zeit dafür ist genügend):
- Museum-Card Venedig (beinhaltet Dogenpalast und Museum Correr mit archäologischem Museum und Libreria Marciana:
11,00 € pro Person für Erwachsene
ca. 5,50 € pro Person für EU-Bürger (über 65 Jahre)
ca. 5,50 € pro Person für Studenten / Schüler (15 – 29 Jahre) mit Ausweis
3,00 € pro Person Kinder 6–14 Jahre - Venedig: Schiffahrt (Rückfahrt) – ist zu Fuß geplant (gar nicht so weit!).
Wer aber trotzdem mit dem Linienschiff fahren will: Kosten 6,50 € pro Person - Schiffahrt auf dem Canale Grande (nicht im Programm vorgesehen – freie Wahl)
- Eintritt in die Capella degli Scrovegni in Padua (nicht im Programm vorgesehen – freie Wahl)
Anmeldung bis spätestens 29. Februar 2012!
Anmeldung durch Anzahlung von 50,00 € pro Person auf folgendes Bankkonto: Ingrid Riebl, Konto Nr. 201 990 713 Volksbank Windischeschenbach, BLZ 753 900 00, Kennwort „Venetien 2012“.
!!! Die Sitzplätze im Bus werden nach Reihenfolge der Einzahlung vergeben
Sollten Sie die Anzahlung überweisen, die Fahrt aber bereits ausgebucht sein, erhalten sie natürlich umgehend Mitteilung, sowie ihr Geld zurück.
2012 Anmeldeformular hier











